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Die Neubiberger Geschäftswelt stellt sich vor

Kaufmännische Allrounder

 

Industriekaufleute sind in kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen tätig

 

Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hochschulreife ein. Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen.

Foto: djd/BVR/Getty

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen. Im Bereich Materialwirtschaft wirken sie dabei mit, Produktions- und Betriebsabläufe möglichst reibungslos zu gestalten. In der Produktionswirtschaft sind Industriekaufleute ebenfalls tätig.
Hier führen sie u.a. Kapazitätsabgleiche durch, erstellen z.B. Stücklisten und Arbeitspläne. Daneben sind sie für die Prozessoptimierung, d.h. die ständige Verbesserung der Arbeitsabläufe, zuständig.

Mit gesetzlichen Bestimmungen und Vorschriften sowie tarifrechtlichen Vereinbarungen müssen sich Industriekaufleute in der Personalwirtschaft auskennen. Sie ermitteln etwa den Personalbedarf und führen Personalstatistiken. Des Weiteren erledigen sie die Lohn-
und Gehaltsabrechnungen und erstellen Arbeits- und Verdienstbescheinigungen.

Industriekaufleute im Vertrieb führen Verkaufsverhandlungen
und arbeiten auf der Basis einer gründlich durchdachten Preiskalkulation Angebote aus. Sie planen Werbemaßnahmen und Marketingstrategien und akquirieren Kunden. Wenn der Kunde eine Bestellung tätigt, wickeln Industriekaufleute den Auftrag ab und veranlassen die termingerechte Versendung der Waren. Um den Überblick über den Markt nicht zu verlieren, halten sie sich stets auf dem Laufenden, indem sie Fachzeitschriften auswerten, im Internet recherchieren oder Messen besuchen.

Zudem sind Industriekaufleute auch Fachleute für Rechnungswesen und Finanzwirtschaft. Auch Konten eröffnen sie oder veranlassen Zahlungen. Die Kosten- und Leistungsrechnung fällt ebenfalls in ihren Aufgabenbereich. Pro Rechnungsperiode stellen Industriekaufleute die Kosten für Fertigungsmaterial, Gehälter oder Mieten zusammen. Sie ermitteln die Gesamtkosten für jeden Kostenträger, d.h. die „Leistungseinheiten“ des Betriebs (z.B. Aufträge und Erzeugnisse), und halten das Umsatzergebnis fest.

Mehr Chancen, mehr Lohn, mehr Rente

 

Wer den Berufsabschluss nachholt,
kann seine Jobperspektiven deutlich verbessern

In Deutschland ist man zu Recht stolz auf das duale Berufsausbildungssystem und den hohen Anteil an Menschen mit abgeschlossener Ausbildung. Diese Fachkräfte sind eine wesentliche Stütze der heimischen Wirtschaft. Weitgehend unbekannt ist aber, dass auch hierzulande sehr viele Menschen arbeiten, ohne den passenden Berufsabschluss für den ausgeübten Job zu haben. Wer hier etwas ändern möchte, dem steht nicht nur die Arbeitsagentur zur Seite. Es gibt auch erfolgreiche regionale Initiativen, die das Nachholen des Berufsabschlusses fördern.

Ein Berufsabschluss steigert nicht nur das Selbstwertgefühl, die Zukunftssicherheit und den sozialen Status, sondern auch das Einkommen. Im Durchschnitt liegt der Bruttostundenlohn bei Personen mit Berufsabschluss um etwa 60 Prozent über dem Niveau von Ungelernten. Natürlich sind das Durchschnittswerte, die im Einzelfall je nach der individuellen Erwerbsbiographie auch anders sein können. Aber fest steht, dass ein Berufsabschluss immer viele Vorteile bietet – bis hin zum späteren Rentenniveau.

Infos: www.arbeitsagentur.de

Profis an der Spritzpistole

 

Fahrzeuglackierer lassen Autos in voller Schönheit erstrahlen

 

Über die Schönheit von Graffitis auf Hauswänden lässt sich streiten – Sprayer erfreuen sich nicht immer großer Beliebtheit. Es sei denn, sie machen die Lust an der Farbgestaltung größerer Objekte zum Beruf. Dazu muss man nicht in die Kunst gehen, auch beim Fahrzeuglackierer ist Kunstfertigkeit gefragt. Eine neue Farbe für den Pkw, eine Intensiv-Pflegekur fürs Lackkleid oder ein individueller Schriftzug für ein Unternehmen: Der Fahrzeuglackierer ist der Profi, wenn es um die Bearbeitung und Gestaltung der Oberflächen von Fahrzeugen geht.

Neben Kreativität ist beim Beruf des Fahrzeuglackierers auch technisches Verständnis gefragt.
Foto: djd/Kfzgewerbe

Wer sich für die dreijährige Ausbildung zum Fahrzeuglackierer interessiert, sollte nicht nur ein gutes Auge für Farben und Gestaltung, sondern auch physikalisch-technisches Verständnis mitbringen. Neben dem Finish, das mit der Spritzpistole aufgetragen wird, gehören zu dem Beruf eine ganze Reihe weiterer Tätigkeiten, die der Lackierer weitgehend selbstständig durchführt. Bevor etwa ein ramponierter Kotflügel eine neue Farbe erhält, müssen Dellen ausgebeult, unter Umständen Roststellen entfernt sowie Grundierungen aufgetragen und fein verschliffen werden.

 

Nach erfolgreicher Lackierung erfolgt dann das Nachpolieren für den letzten Schliff. Auch die Versiegelung von Hohlräumen, die Montage und Demontage von Anbauteilen sowie der Kontakt mit Kunden, die Beratung suchen, gehört zu den Aufgaben.


Um aus über 2.500 Lackrezepturen und Farbtönen genau die richtige zu finden, die zum Fahrzeug des Kunden passt, ist ein gutes Auge, viel Fingerspitzengefühl und Basiswissen in Chemie gefragt.

Weitere Infos: www.autoberufe.de