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Modern und krisenfest

 

Der öffentliche Dienst hat mehr als
130 Ausbildungsberufe zu bieten

 

Im öffentlichen Dienst arbeiten alle, die beim Staat beschäftigt sind: Beamte, Angestellte, Richter und Soldaten. Sie sorgen dafür, dass unser alltägliches Zusammenleben möglichst reibungslos ist und bleibt. Ohne Erzieher keine Kita, ohne Lehrer keine Schule, ohne Polizisten und Richter weder Recht noch Gerechtigkeit. Ohne öffentlichen Dienst gäbe es weder sauberes Trinkwasser noch zuverlässig Strom fürs Smartphone, weder Busse noch Bahnen oder eine funktionierende Verwaltung.

 

Das klingt vielleicht erst einmal nicht so spannend. Doch im öffentlichen Dienst finden Freiluft-Fans, Zahlenakrobatiker, Techniker und Tüftler, Kreative oder sozial Engagierte genau die Ausbildung und den Arbeitsplatz, den sie gesucht haben. Nicht zu vergessen: Dieser Arbeitsplatz ist sicher. Und noch etwas hat der öffentliche Dienst allen anderen Arbeitgebern voraus: Es gibt Berufe für jeden Schulabschluss, sei es als Angestellte oder als Beamte.

 

Auch bei Deutschlands größtem Arbeitgeber mit weit mehr als vier Millionen Beschäftigten entscheidet natürlich der (Ausbildungs-)Abschluss mit über die Bezahlung. Doch Kommunen, Landes- und Bundesbehörden wissen längst, dass lebenslanges Lernen unverzichtbar ist. Entsprechend groß sind die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und damit die Aufstiegschancen. Neben den typischen Verwaltungsberufen, wie Verwaltungsfachangestellte/r oder Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste, bietet der öffentliche Dienst eine Lehre in fast allen Ausbildungsberufen an: Dazu gehören beispielsweise Köchin/Koch, Gärtner/in, Tierpfleger/in, Kfz-Mechatroniker/in oder Fachinformatiker/in. Auch in den Verwaltungsberufen gibt es zahlreich Spezialisierungsangebote, zum Beispiel auf Steuer oder auf Soziales.

 

Eine wichtige Frage sollte man jedoch schon vor Beginn einer Ausbildung im öffentlichen Dienst klären, denn diese Besonderheit gibt es nur hier: Will ich Beamter/in werden oder will ich später als Angestellte/r arbeiten? Das Gute am öffentlichen Dienst: Grundsätzlich kann man mit jedem Schulabschluss Beamter/in oder Angestellte/r werden. So gibt es im Beamtenbereich vier verschiedene Beschäftigungsgruppen: Für den einfachen Dienst ist mindestens ein Hauptschulabschluss notwendig, für den mittleren Dienst ein Realschul- oder ein Hauptschulabschluss mit anschließendem Abschluss einer entsprechenden Berufsausbildung.

 

Wer Fachhochschul- oder Hochschulreife oder– je nach künftigem Arbeitsfeld – ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium vorweisen kann, startet seine Karriere im gehobenen Dienst. Mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium ist man für den höheren Dienst qualifiziert. Wer Beamte/r werden will, muss noch einige weitere Zugangsvoraussetzungen erfüllen: Dazu gehören die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines EU-Mitgliedstaats. Ganz wichtig – und eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Beamte müssen überzeugt für die freiheitliche demokratische Grundordnung eintreten, wie sie im Grundgesetz verankert ist.

 

Auch für Menschen mit Handicaps hat der öffentliche Dienst zahlreiche spannende Berufe. Er gilt sogar als Vorreiter in Sachen Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Zusätzlich zu den staatlich anerkannten Ausbildungsberufen gibt es im öffentlichen Dienst etliche Ausbildungsgänge für verschiedene Beamtenlaufbahnen.

So kann man als Landes- oder Bundesbeamter/in in der allgemeinen und sogenannten inneren Verwaltung, bei Polizei und Kriminalpolizei, beim Zoll, im Auswärtigen Dienst an Botschaften und Konsulaten oder auch im naturwissenschaftlich ausgerichteten Wetterdienst arbeiten. Der sogeannte Vorbereitungsdienst dauert – je nach Beruf und Abschluss zwischen sechs Monaten und zwei Jahre. Nun sind längst nicht alle Mitarbeiter/innen im öffentlichen Dienst Beamte, mehr als die Hälfte, nämlich rund 2,8 Millionen sind Tarifbeschäftigte, also Angestellte bei Bund, Ländern und Gemeinden. Sie schließen mit ihrem Arbeitgeber einen privatrechtlichen Arbeitsvertrag. Erzieher/innen, Gesundheits- und Krankpfleger/innen, viele Lehrer/innen oder Angestellte von städtischen/staatlichen Einrichtungen, wie etwa kommunale Versorgungsunternehmen, sind etwa Angestellte. Ihr Vertrag ist tarifgebunden. Das heißt, Gewerkschaften sowie Bund, Länder und Gemeinden handeln die Verträge (meist jährlich) neu aus.

Im öffentlichen Dienst gibt es zudem Jahressonderzahlungen, Zulagen und Zuschläge sowie vermögenswirksame Leistungen. Wer in einem besonders gesuchten Beruf arbeitet, also beispielsweise als Erzieher/in oder Pfleger/in, kann mit weiteren Sonderleistungen rechnen.

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