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Die Neubiberger Geschäftswelt stellt sich vor

So schön, so lecker, so nah

 

Urlaub zu Hause – endlich Zeit nehmen für das Beste, was die Heimat zu bieten hat

 

 

Der Wille war da, die Idee zum netten Reiseziel auch. Allein, man hatte sie nicht allein. So stand man drin im Stau in Richtung Gebirge oder See im direkten Nachbarland. Die Zwischenfragen der Hinterbänkler, wann man denn endlich da sei, erwiesen sich so beharrlich wie monothematisch und passten perfekt zur finsteren Mimik der Beifahrer, die nur eines zu sagen schien: „Ich wollte das von Anfang an nicht.“

Zu Hause. Naheliegende Plätze, Orte und Möglichkeiten, es sich entspannt gutgehen zu lassen. Für viele so naheliegend, dass man sich ihrer erst wieder bewusst werden muss. Da sind die lokalen und regionale Museen und Galerien, die ihre Kreativität das ganze Jahr über in den Dienst attraktiver Ausstellungen und Veranstaltungen stellen, erst recht in den Ferien, wo sie die Kleinen begeistern. Auch die örtlichen Kulturzentren und Gemeinden warten mit tollen Konzerten, Live-Acts oder Kabarettabenden auf – da lohnt es sich, abends TV oder Computer auszuschalten und nochmal vor die Tür zu gehen. Nur live is life!

 

Bei sommerlichen Temperaturen fühlen sich Kinder an örtlichen Badeseen und Bädern wohl, wo sie die Gelegenheit zum Toben, Rutschen und Plantschen haben, darüber hinaus sind, je nach Örtlichkeit, weitläufige Liegewiesen und alte schattenspendende Baumbestände ein triftiges Argument, die Freizeittage auch mal gemeinsam daheim zu verbringen.

 

Es gibt noch weitere Alternativen: Dicht erschlossene Radwegenetze bieten geradezu ideale Voraussetzungen für lange Wochenendtouren oder für eine Fahrt ins Grüne. Dabei locken reizvolle oder leicht hügelige grüne Landstriche, beispielsweise mit wildromantischen Flussläufen.

Foto: Fotolia/Kzenon

Aber was wäre eine Radltour ohne die schönen Biergärten, die geradezu danach verlangen, Stärkungspausen einzulegen? Die Anfänge der Biergartenkultur reichen, so der Bayerische Brauerbund, bis ins 16. Jahrhundert zurück: 1539 legte die bayerische Brauordnung fest, dass nur zwischen Ende September und Ende April gebraut werden dürfe. Schon damals konnte man sich einen Sommer ohne diese Art der schmackhaften Durstlöschung nicht vorstellen. So legten die Brauer Bierkeller an, um das im März und April gebraute Bier den Sommer in kühler Umgebung lagern zu können.

Damit die wärmende Sonne die Braukunst nicht wieder zunichtemachte, pflanzte man schattenspendende Kastanien- oder Lindenbäume an. Irgendwann wurde das ausgeschenkte Bier dann sofort unter den Bäumen getrunken – der Biergarten war geboren.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfand dann der deutsche Ingenieur Carl von Linde die Kältemaschine, die zuerst in einer Münchner Brauerei erprobt wurde und später als Kühlschrank Einzug in die Gastronomie und die Wohnungen der Menschen fand. Diese Erfindung machte das Lagern von Bier unabhängig von höheren Temperaturen und sicherte den Biergenießern jederzeit einen frischen – und gut gekühlten – Gerstensaft. Der Biergartenkultur schadete dies nicht. „Denn sie übernehmen in den warmen Sommermonaten „wichtige soziale und kommunikative Funktionen, weil sie seit jeher beliebter Treffpunkt breiter Schichten der Bevölkerung sind und ein ungezwungenes, soziale Unterschiede überwindendes Miteinander ermöglichen“, wie es treffend in der Bayerischen Biergartenverordnung festgehalten ist.

Auch in Restaurants, Cafés und Terrassenlokalen macht man es sich jetzt wieder draußen gemütlich. Ob deftige Schmankerl, frischer Fisch, zubereitet als köstliche Mahlzeit, mediterrane Leibgerichte oder exotisch-asiatische Gaumenfreuden oder oder … zu Hause um die Ecke gibt es alles, was man für einen gelungenen Urlaub – ganz ohne Staustress – braucht.

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