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Passende Paare

 

Gold, Platin, Silber oder Edelstahl? Trauringe sind so individuell wie ihre Träger

Eheringe sind das Symbol für die ewige Liebe und Verbindung zweier Menschen. Nach dem Anstecken der Ringe – der Höhepunkt jeder Trauzeremonie – begleiten die Schmuckstücke das Brautpaar ein Leben lang. Eine sorgfältige Auswahl ist daher besonders wichtig. Die Trauringe müssen nicht nur stilistisch perfekt zum Brautpaar passen, sondern auch widerstandsfähig sein – immerhin ist der sichtbare Liebesbeweis ja eigentlich als Begleiter durch alle Lebenslagen gedacht. Das Hochzeitsportal weddix.de bietet hierzu eine Übersicht, die unter anderem die Eigenschaften folgender Materialien erläutert:

 

Trauringe aus Gold gibt es eigentlich gar nicht. So wie es in der Natur vorkommt, ist das Material nämlich viel zu weich für die Verarbeitung. Goldene Eheringe werden daher immer aus einer Legierung mit anderen Materialien gefertigt. Die Farbe der Ringe hängt davon ab, wie die Verbindung zusammengesetzt ist. Um zum Beispiel Gelbgold herzustellen, wird reinem Gold Kupfer oder Silber hinzugefügt. Die große Farbvielfalt ist ein Vorteil von Gold-Eheringen – dadurch können die Ringe optimal an die Hauttöne des Brautpaars angepasst werden. Vor allem Grau- und Roségold sind beliebt dafür, dass sie das Leuchten von Diamanten besonders gut zur Geltung bringen. Bei Trauringen aus Gold sollte mann sich unbedingt bei einem Juwelier beraten lassen und nachfragen, wie sich der Farbton im Laufe der Zeit verändert.

 

Platin ist im Grunde das perfekte Material für Trauringe, weil es nicht anläuft und seine traumhafte, schimmernd weiße Farbe für die Ewigkeit behält. In der Regel werden die Ringe mit einem hohen Reinheitsgrad von 95 Prozent verarbeitet. Dank dieser besonderen Eigenschaft sind die Trauringe nicht nur langlebig, sondern auch hypoallergen und daher besonders gut für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet. Platin ist insgesamt wesentlich widerstandsfähiger als andere Schmuckmetalle und kaum anfällig für Kratzer.

Trauringe aus Silber werden aufgrund ihres eleganten Aussehens und der relativ geringen Materialkosten von zahlreichen Juwelieren angeboten. Genau wie Gold wird das Material immer in Legierungen verarbeitet, da reines Silber zu weich wäre. Doch selbst in Verbindung mit anderen Stoffen kommt es recht schnell zu Abnutzung und Kratzern. Viele Trauringmanufakturen überziehen Trauringe aus diesem Material mit einer Rhodiumschicht, um das Silber zum Strahlen zu bringen und die Widerstandsfähigkeit zu verbessern. Allerdings muss die Rhodinierung nach relativ kurzer Zeit beim Juwelier erneuert werden, was teuer sein kann.

 

Edelstahl begeistert mit seiner modernen Optik und dem matten Glanz, der an Silber oder Weißgold erinnert, immer mehr Brautpaare. Das Material ist eine wesentlich günstigere Alternative zu Gold und Silber. Zudem läuft Edelstahl im Gegensatz zu diesen Stoffen nicht an, behält seine schöne Farbe also für immer. Die Eheringe werden heutzutage meist aus dem antiallergenen und hochwertigen 316L Stahl gemacht, auch Chirurgiestahl genannt. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass aus diesem Material die widerstandsfähigsten und langlebigsten Trauringe entstehen.