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Wie Tanz und Tracht
lebendig bleiben

 

Der Heimatverein Garching sucht ein eigenes Domizil, um seinen Mitgliedern und Bürgern noch mehr bieten zu können

Umzug der Trachtler.
Foto: Heimatverein Garching
„Keiner muss der Beste sein“

 

Eine andere, eher vereinsinterne Sache ist das Leben mit der Tracht. Das sei gerade für junge Mitglieder häufig ein Problem, wenn sie sonst nur mit Jeans rumlaufen, konstatiert Kastenmüller. Eine ganz wichtige Rolle spiele in diesem Fall auch das Vorbild der Eltern, bestätigt auch Kastenmüllers Ehefrau Carola, die sich ohne Amt und Würden im Verein engagiert. Nicht zuletzt deshalb, weil auch ihre beiden acht und elf Jahre alten Buben von Anfang an im Verein dabei sind und es in der Jugendarbeit beim Heimatverein „keinen Leistungsdruck gibt, keiner der Beste oder Erste sein muss“. Im Mittelpunkt stehen vielmehr gemeinsamer Spaß und Freude, wenn es um die Vorbereitung der Nikolausfeier, den Faschingsumzug, den Gaujugendtag oder ums Basteln und Sitzen am Lagerfeuer geht. „Wenn da die Eltern nicht mitmachen, dann sind die Kinder auch nicht lange dabei“, ist ihre Erfahrung.

Ganz gleich, wo es gewesen ist. Ob heuer beim Maibaumaufstellen am Bürgerplatz, beim Starkbierfest oder erst kürzlich bei der „Nacht der Tracht“ in der Vereinsgaststätte beim Neuwirt, dessen Wirt Daniel Rieger übrigens den Maibaum spendiert hat: Johann Kastenmüller junior (48) und seine Mitstreiter haben schon unzähligen Garchingern jede Menge fröhliche und unvergessliche Stunden bereitet oder für einen würdigen Rahmen bei kirchlichen Anlässen gesorgt – und damit einen nicht unwesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in der jungen Universitätsstadt geleistet. Und sie tun es immer noch gern. Obwohl das ein jedes Mal ein Haufen Arbeit ist. Aufbauen, Abbauen, Zusammenräumen und und und. Was halt so alles dazugehört. Johann Kastenmüller steht für einen der 70 Garchinger Vereine: den Heimatverein. Dieser wurde bereits 1953 gegründet und Kastenmüllers Vater war Gründungsmitglied. Kastenmüller senior hat das Heimatverein-Gen an seinen Sohn, der nun schon 17 Jahre an der Spitze des Vereins steht, weiter gegeben.
Wenngleich das Leben als Trachtler nicht immer ganz einfach ist, wie Kastenmüller im Gespräch erzählt. Denn da gibt es ein Problem, mit dem nicht nur der Heimatverein zu kämpfen hat: Die Mitglieder haben kein eigenes Vereinsheim, keinen Raum, wo sie sich treffen, Trachten oder Fahnen aufbewahren können. Bis auf eine Miniunterstellmöglichkeit. Und so haben sie immer noch die Hoffnung nicht ganz aufgegeben, dass ihnen die Stadt dabei hilft, „irgendwo ein kleines Grundstück zu bekommen“, wo sie sich ein Stüberl drauf stellen könnten. Helfer dafür, sagt Kastenmüller, gebe es genügend. In diesem Zusammenhang verweist er auf andere Trachten- und Heimatvereine im Gau, wie beispielsweise ihren Patenverein D' Roaga Buam im benachbarten Ismaning „Die haben ihre Treffpunkte.“ Wogegen sich der Heimatverein in Garching in dieser Hinsicht doch ziemlich vernachlässigt fühlt. Aber der Heimatverein jammert nicht. Im Gegenteil, er macht!

 Die Tracht des Garchinger Heimatvereins

 

Die Frauen tragen ein Mieder aus schwarzem Wollbrokat mit roten Samtbändern, Biesensteppereien und einem silbernen Geschnür. Der Rock besteht aus einem zweifarbigen Baumwollgewebe, wobei hier zwischen zwei verschiedenfarbigen Röcken gewählt werden kann. Bei den Schürzen können die Trägerinnen unter mehreren verschiedenen Farben wählen. Dazu tragen sie eine hochgeschlossene, festliche Baumwollbluse, sowie eine Seidenbrokatschürze, die mit Samtbändern verziert ist. Für besondere Anlässe wird ein Reinseidentuch über den Schultern getragen.
Die Männer tragen zu einer anthrazitfarbenen Stoffbundhose eine rote Weste und darüber eine hellblaue oder braune Jacke. Der schwarze Hut ist eine Mischung aus dem Münchner Bierkutscherhut und dem Miesbacher Hut und ist mit einer roten Kordel verziert. rk

Den derzeitigen Trachtenboom bei jungen Leuten auf den diversen Festen sieht Johann Kastenmüller eher nüchtern. „Das hat hauptsächlich mit der Jahreszeit zu tun.“ Zum Beispiel mit dem Oktoberfest oder so.“ Nachhaltig im Sinne von Tradition bewahren sei das nicht. Leben mit oder ohne Tracht, das ist aber auch ein Thema im Heimatverein. „Von den 330 Mitgliedern leben nur die wenigsten die Tracht“, sagt Kastenmüller freimütig. Er sieht eine Ursache auch in der Nähe Garchings zur Großstadt München. Während es in anderen Regionen oder Gemeinden eine Selbstverständlichkeit sei, dass man bei jeder Gelegenheit in Tracht gehe und die Tracht zum Alltag gehöre. Laut Kastenmüller hat das vielleicht auch damit zu tun, dass die Garchinger Tracht nicht mehr so prächtig ist, wie zu den Zeiten als die Trachtler in weiten Teilen des Münchner Nordens noch mit der üppigen Miesbacher Tracht unterwegs waren, obwohl diese hier in der Gegend nicht üblich war. Man kann es ein kulturhistorisches Missverständnis nennen.

 

Der frühere Bezirksheimatpfleger Paul Ernst Rattlmüller war es, der in seinem Buch „Volkstrachten in Bayern“ aufgezeigte, dass in der Gegend von Dachau bis Niederbayern im 19. Jahrhundert bei den Männern ein blauer Frack und rotes Laiberl sehr verbreitet waren. Blau war damals eine sehr dominierende Farbe. Farben, die sich jetzt in der Tracht des Heimatvereins wiederfinden, die sich an historische Vorbilder anlehnt, „ohne ein Stück Museum“ zu sein.
Tracht und Tradition sind das eine, Gemeinschaft das andere. Kastenmüller legt deshalb besonderen Wert darauf, dass „wir keine geschlossene Gesellschaft“ sind. Im Gegenteil. „Wer mitmachen will, der ist uns willkommen.“ So kommen sich im Heimatverein alle gesellschaftlichen Gruppen und Nationalitäten nah. Ob Landwirt, Handwerker oder Professor, Bayer, Österreicher, Ungar oder Amerikaner. Die Tracht und die Idee dahinter eint sie alle. Rudi Kanamüller

Von der Feuerwehr aufs Mittelmeer

 

Der Moosburger Sebastian Keller ist Seenotretter bei der Hilfsorganisation Sea Eye

Es ist genau diese Eigenschaft, die Sebastian Keller (63) schon immer ausgezeichnet hat, auch als er noch bei der Freiwilligen Feuerwehr Moosburg aktiv war: „Immer vorne dabei und mitten drin“, sagt seine Frau Erna zum Reporter in der gemütlichen Stube ihres Hauses im oberbayerischen Moosburg. Jetzt ist Sebastian Keller, weiß-graues Haar, Vollbart, Brille und ganz wache Augen, wieder ganz vorne mit dabei. Als Kapitän der Sea-Eye, einem umgebauten 26 Meter langen und 60 Jahre alten ehemaligen Fischkutter. Die Sea-Eye ist ein besonderes Schiff und Kellers Funktion darauf auch. Denn der ehemalige Kutter, der schon mal „Sternhai“ hieß, wurde zum Seenotretter umgerüstet. Die Mission der beiden: Flüchtlinge, die sich auf dem Mittelmeer zu einer lebensgefährlichen Reise Richtung Europa aufgemacht haben, zu retten. Wobei sich das „Retten“ einfach anhört.

Foto: privat

 „Die Menschen müssen erst einmal gefunden werden“, sagt Keller. Wenn man allerdings helfen konnte, sagt Keller, der dieses Abenteuer freiwillig und ehrenamtlich wie viele andere auch auf sich genommen hat, „ist man schon ganz stolz“. Dennoch bleibt die Frage, wie man als Seenotretter mit psychisch schwierigen Situationen zurechtkommt. Zum Beispiel mit Leichen und Schwerverletzten auf dem Meer? „Das kann für jemand“, sagt Keller, „der noch keine Berührung damit hatte, schon schwierig sein.“ Er selbst könne damit umgehen, sagt er, den Freunde „Wast“ nennen. Und jetzt kommt wieder die Feuerwehr ins Spiel. Dort sei er oft im Einsatz gewesen, sagt der Captain, bei schweren Unfällen oder Bränden mit Toten und Verletzten. Dennoch: „Ganz unberührt lässt einen das nicht.“
Der Weg von der Moosburger Feuerwehr, wo Keller mit 63 Jahren die Feuerwehrler-Altergrenze erreicht hatte, zum Seenotretter war für ihn folgerichtig. „Mei“, erzählt er, „ich hab im Internet gesehen, dass die Leute suchen und mich gemeldet. Zuerst als Rudergänger.“ „Die“ – das ist die von dem Regensburger Michael Buschheuer im Jahr 2015 gegründete gemeinnützige Organisation Sea-Eye. Deren Hauptziel es ist, schiffbrüchige Flüchtlinge auf ihrer gefährlichen Flucht nach Europa zu retten. Und mit dem Element Wasser hatte es Keller schon immer gern zu tun. Auch bei der Feuerwehr war er Bootsführer. Aber nicht nur: „Ich bin auch oft hobbymäßig auf dem Meer unterwegs gewesen.“ Mit Gleichgesinnten auf Segeltörns in Frankreich, Griechenland oder in der Karibik. Wie er zu dem Hochsee-Kapitänspatent gekommen ist? Da muss Keller, der nach 47 Jahren als Staatsbeamter am 1. Januar 2018 in Pension geht, schmunzeln. Die Sea-Eye, sagt er, fahre nämlich unter holländischer Flagge und dort sei der ehemalige Kutter als Yacht eingestuft. Dafür reicht sein deutscher Bootsführerschein. Bevor sich Keller allerdings auf die Kommandobrücke der Sea-Eye begeben durfte, war Pauken angesagt. Er musste sich mit dem Schiff, mit der Nautik und den sonstigen notwendigen Dingen vertraut machen. Auch mit Fragen, wie man sich im Falle eines Konfliktes verhält.

 

Sebastian Keller auf der Brücke.
Foto: privat

Rettung vor Libyen

 

Den ersten Kontakt mit seinem künftigen Arbeitsplatz auf See und Zeit hatte Keller als „Lehrbub“, wie er sagt, bei der Überführung der Seefuchs, dem Schwesterschiff der Sea-Eye, vom spanischen Malaga nach Malta. Dort sei seine bunt zusammengewürfelte zehnköpfige Crew am 20. Mai an Bord gekommen, mit der er aber schon vorher Kontakt aufgenommen habe. „Alles wildfremde Leute.“ Darunter beispielsweise die Landesvorsitzende der Hamburger Grünen, ein Maschinist aus Köln, ein Rechtsanwalt aus Wuppertal, ein Optiker, ein Fotograf, ein Arzt aus Solingen und eine Funkerin der Handelsmarine. Als die Sea-Eye schließlich am 22. Mai von Malta aus in Richtung Tunesien und libyscher Küste in See stach, war der ehemalige Kutter nicht nur mit 10.000 Litern Schiffsdiesel betankt, sondern der Bauch des Schiffes auch vollgestopft mit jeder Menge Wasserflaschen, Medikamenten, Infusionen und 1000 Schwimmwesten, bedruckt mit der Aufschrift Sea-Eye.
Die Mission der Sea-Eye: „Wir helfen Schiffbrüchigen, die uns vom MRCC Rom gemeldet wurden, oder die wir durch eigene Sichtungen entdecken“, beschreibt Keller. Die MRCC ist die Seenotleitzentrale der italienischen Küstenwache in Rom (MRCC). Sie schickt dann auch die Schiffe, welche die Flüchtenden übernehmen. Wie zum Beispiel jene 490 Flüchtlinge, die auf vier Booten verteilt, von Keller und seiner Besatzung am Morgen des 25. Mai vor der Küste Libyens in internationalen Gewässern entdeckt wurden. Zwei Tage nach Einsatzbeginn. Die Crew nimmt an diesem 25. Mai insgesamt 25 Menschen an Bord: Schwangere, zwei Frauen mit Kleinkindern und zwei, die Krampfanfälle haben. Außerdem die Ehemänner, um bei der späteren Verteilung Chaos zu vermeiden. Es sind eingeübte Bergungsabläufe, die dann greifen. Die Sea-Eye fährt selbst nicht direkt die Flüchtlingsboote an, sondern bleibt auf Abstand. Mit Beibooten versorgen Helfer die Geflüchteten mit Schwimmwesten und Wasser.
Kellers Seerettereinsatz dauerte vom 22. Mai bis zum 5. Juni dieses Jahres und wurde vorzeitig beendet – es gab technische Probleme auf der Sea-Eye. Kellers Familie machte während dieser Zeit Urlaub auf Malta, wo sie auf ihn warteten. „Natürlich habe ich das laufend verfolgt“, sagt Erna Keller. Sie saß sorgenvoll vor einer Internetseite, auf der weltweit alle Schiffspositionen einsehbar sind. Aber solange das Schiff unterwegs war, wusste sie „es ist alles ok“.
Keller ist jetzt wieder zu Hause in Moosburg. Sein nächster Einsatz steht noch nicht fest, sein Engagement schon. Vor allem kommt noch etwas ganz wichtiges dazu: Als Pensionär hat er mehr Zeit zu helfen. Rudi Kanamüller

 

Flüchtlingskind auf der Sea-Eye.
Foto: privat

Geschenke im Sand

 

Wie feiert eine Familie auf Weltreise das Christfest? Wir haben drei Olchinger in Australien zum Interview erwischt

Weihnachten feiern mal ganz anders: Badetemperaturen statt Schneegestöber, Barbecue statt Kaminfeuer. Was für manche unvorstellbar ist, wird für Familie Stuiber aus Olching bei München dieses Jahr Realität. Sie sind gerade zu dritt – Mutter Julia, Vater Richard und Tochter Clara – auf großer Reise in Australien und in der Südsee und werden Weihnachten auf den Fidschi-Inseln verbringen.

 

Frau Stuiber, wo sind Sie gerade? Wo waren Sie schon?
Wohin wollen Sie noch?

Julia Stuiber: Seit Anfang November sind wir in Australien. Wir sind von Sydney nach Adelaide geflogen und nun seit einem Monat mit dem Auto unterwegs. Danach geht's noch für zwei Monate nach Samoa, Fidschi, Vanuatu und Neukaledonien.

Klingt nach Abenteuer. Wie ist die Idee entstanden, als Familie auf Weltreise zu gehen?
Richard Stuiber: Wir wollten dem Alltagstrott entfliehen. Da wir schon immer gerne gereist sind, sahen wir vor Claras Einschulung die letzte Möglichkeit, eine längere Auszeit zu nehmen. Die Südsee und Australien war schon immer ein Traum von uns.

Familie Stuiber an der beeindruckenden Felsformationen der Remarkable Rocks auf Kangoroo Island in Südaustralien
Foto: privat
Was macht diese besondere Zeit für euch aus?

Julia: Als kleine Familie haben wir schon einige Reisen unternommen, zuletzt Anfang 2016 vier Wochen nach Panama. Von daher hatten wir schon eine ungefähre Vorstellung, wie das Ganze ablaufen wird. Obwohl wir beide in Teilzeit arbeiten und möglichst viel Zeit gemeinsam verbringen, ist so eine Auszeit ohne Termine und Stress doch nochmal etwas anderes. Wir genießen die kleinen Abenteuer, die wir zusammen erleben, und rücken als Familie noch näher zusammen.
Clara: Ja!

 

Wie habt ihr eure Auszeit organisiert? Beruflich, wohnungstechnisch, finanziell...

Richard: Im Sommer 2016 haben wir ein Sabbatical für vier Monate bei unserem Arbeitgeber beantragt. Seit 15 Monaten verzichten wir auf einen Teil unseres Gehalts, das uns dafür jetzt während der Auszeit weitergezahlt wird. Unsere Wohnung haben wir untervermietet. Die Kosten für die Reise haben wir angespart.

Long Beach, 13 Kilometer Sandstrand
Foto: privat
Was ist anders beim Reisen mit Kind? Wie reagiert Clara auf all die neuen Eindrücke?

Clara: Mir gefällt alles sehr gut, besonders wenn ich abends mit Mami oder Papi im Bett schlafen darf, wenn wir zusammen frühstücken und wenn sie mich „Reisemaus“ nennen. Ich freue mich, wenn Mami und Papi mit mir Abenteuer erleben.
Julia: Seit wir mit Clara verreisen, planen wir von vornherein mehr Zeit ein, zum Beispiel fahren wir hier in Australien eine Wegstrecke und bleiben dann zwei Nächte an einem Ort, damit wir am anderen Tag in Ruhe die Gegend erkunden können. Aber auch diese Ausflugstage sind bei weitem nicht mehr so gefüllt wie früher. Und wir kennen nun sämtliche Spielplätze!
Richard: An manchen Tagen darf Clara bestimmen, was sie machen will. Dann wird den ganzen Tag gespielt und ausgeruht.

 

Was waren die schönsten Erlebnisse? Gibt es Momente, wo ihr an eure Grenzen gestoßen seid?
Clara: Mir gefallen am besten die Tiere. Ich habe schon ein Opossum mit Baby und Zwergpinguine gesehen, Kängurus gefüttert und einen Koala gestreichelt.
Richard: Mein bisheriges Highlight war die Fahrt durch Kangoroo Island, die Einsamkeit und die Natur... Außerdem bin ich von der Kinderfreundlichkeit der Australier begeistert – das sind wir aus Deutschland so nicht gewohnt.
Julia: Bisher hat alles gut funktioniert. Der Slang mancher Australier ist aber schon ziemlich gewöhnungsbedürftig!

Die Great Ocean Road ist einer der bekanntesten Strecken Australiens und bietet grandiose Ausblicke am laufenden Band. Hier: Loch Ard Gorge.
Foto: privat
Sinnbild Australiens: Koalas
Foto: privat
Wie sieht euer Weihnachten dieses Jahr aus?

Julia: Wir verbringen Weihnachten auf Fidschi. Unser Plan ist es, in die Kirche zu gehen. Mal schauen, wie Jesu Geburt in der Südsee gefeiert wird. Danach gibt es noch eine Bescherung am Strand. Kleine Geschenke für Clara haben wir seit unserer Abreise im Rucksack versteckt.
Clara: Bei Oma und Opa haben wir schon vor der Reise Weihnachten gefeiert. Ich habe eine Kamera, ein Fernglas, ein Reisespiel und neue Stifte bekommen.

 

Wann kommt ihr zurück? Wie geht’s dann weiter?
Richard: Wir kommen Anfang Februar zurück. Danach haben wir noch drei Wochen Zeit, uns wieder an den Alltag und die Kälte in Deutschland zu gewöhnen. Ab 1. März fangen wir wieder an zu arbeiten. Interview: Nicola Jacobi

 

Foto: Heimatverein Garching

Derzeit teilt sich der Garchinger Heimatverein einen Proberaum mit der örtlichen Ballettschule im Römerhof, was aber nicht ideal sei, sagt Kastenmüller, da man den Raum nur zwei Stunden alle zwei Wochen nutzen könne. Viel zu wenig Zeit, um neue Tänze und ähnliches einzustudieren, zum Beispiel mit der neuen Kindertanzgruppe. Was bleibt, ist aus der Not eine Tugend zu machen. So versuchen die Heimatfreunde derzeit, bis zum Starkbierfest eine Schuhplattler-Gruppe zusammenzustellen.

 

„Ob das klappt muss man sehen.“ Großen Wert beim Heimatverein legt Vorstand Kastenmüller jedenfalls auf die „enge Zusammenarbeit mit anderen örtlichen Vereinen, zum Beispiel mit der Freiwillige Feuerwehr“. Man unterstützt sich gegenseitig.