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Die Neubiberger Geschäftswelt stellt sich vor

Jetzt wird’s bunt

 

Auch diesen Herbst sorgt das Unterföhringer Bürgerhaus wieder für Abwechslung im heimischen Kulturprogramm

 

Viele Künste unter einem Dach – Ob Kabarett, Oper oder Kino: Das Unterföhringer Bürgerhaus hat sämtlichen Kulturfans etwas zu bieten: Aktuellen Bezug zur gegenwärtigen Flüchtlingsdebatte hat der Film „Die andere Seite der Hoffnung“ des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki. Khaled, ein junger syrischer Flüchtling, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Als ihn die finnischen Behörden in die Ruinen von Aleppo zurückschicken wollen, taucht er unter und bleibt illegal im Land. Wikström, ein ehemaliger fliegender Händler, findet Khaled schlafend im Innenhof seines neu erworbenen Restaurants. Er stellt Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt sich das Leben von seiner sonnigen Seite, aber schon bald greift das Schicksal ein ...

Gezeigt wird der Film am Sonntag, 15. Oktober 15 Uhr, im Großen Saal des Bürgerhauses. Erwachsene zahlen fünf Euro, Kinder drei.

Das Theatergastspiel Fürth zeigt am Sonntag, 29. Oktober um 19 Uhr im Unterföhringer Bürgerhaus die romantische Komödie „Der Regenmacher“ von N. Richard Nash. Diese spielt im Sommer 1913, in Zeiten größter Dürre in Texas. Die ist aber nur ein Problem der Männer in der Farmerfamilie Curry. Sie wollen Lizzie, ihre Schwester respektive Tochter, eigentlich schon längst verheiratet wissen. Doch für die gescheite, aber unsichere Frau hat sich bislang niemand so recht interessiert. Bis eines Tages ein Fremder im Dorf erscheint, der behauptet, es binnen 24 Stunden regnen lassen zu können.

Ob sich der hübsche Hallodri aufs Wettermachen versteht, ist zunächst noch unklar. Auf jeden Fall lassen sich an Lizzie durch seinen Einfluss deutliche Veränderungen feststellen ... Ob der Regenmacher den Farmern den Regen und Lizzie das Liebesglück bringen kann?

Die Band „Marko Haavisto & Poutahaukat“ spielt in Aki Kaurismäkis Film „Die andere Seite der Hoffnung“.
Foto: ©Sputnik Oy / Fotograf Malla Hukkanen

Münchhausens Abenteuer stehen auf dem Programm in der Bibliothek des Bürgerhauses am Dienstag, 24. Oktober ab 20 Uhr. Motto: Nichts ist so dauerhaft wie eine gut erzählte Lüge und ihre modernen Schwestern im Geiste, die Fake News und alternativen Fakten. Es kommt also nicht von ungefähr, dass der Freiherr von Münchhausen mit seinen tolldreisten Jagdgeschichten und aberwitzigen Reise- und Kriegsberichten zum Inbegriff des faszinierenden Lügners geworden ist.

Tatsache aber ist: Zur Feder gegriffen hat der historisch verbürgte Münchhausen nie.Vorhang auf für Guiseppe Verdi und eine seiner berühmtesten Oper: „Aida“, heißt es am Donnerstag, 26. Oktober ab 20 Uhr im Großen Bürgerhaussaal. „Aida“ ist eine tragische Dreiecksgeschichte, die im alten Ägypten spielt, in der Zeit der Pharaonen-Herrschaft in Memphis und Theben. Hier zeigen die Konflikte zwischen der äthiopischen Prinzessin Aida, die sich in den Feind Radames verliebt, der sein Vaterland aus Liebe zu Aida verrät und der ebenfalls in Radames verliebten ägyptischen Pharaonentochter Amneris, wie politische Verhältnisse und Privatleben sich wechselseitig beeinflussen.

Beliebtes Kulturzentrum: Seit 2010 gibt es das Bürgerhaus Unterföhring nun schon. Auf dem Bürgerplatz vor dem Gebäude findet regelmäßig auch ein Wochenmarkt statt.
Foto: Rudi Kanamüller

Alarmierender Appell

 

Die Ausstellung „Süß & Bitter“ im Bürgerhaus
Unterschleißheim verdeutlicht, welchen Preis Schokolade in Wirklichkeit hat

 

Unterschleißheim verdeutlicht, welchen Preis Schokolade in Wirklichkeit hat In den Supermärkten türmen sich die Schokoladenprodukte. Kein Wunder, denn Schokolade ist beliebt wie keine andere Süßigkeit. Pro Kopf werden in Deutschland jährlich etwa 100 Tafeln verzehrt. Doch in den Kakaoanbauländern können sich nur wenige den Genuss von Schokolade leisten. Das ist die bittere Wahrheit. Die andere Wahrheit ist: Nur die wenigsten Zeitgenossen wissen über die ganze Wahrheit der Schokolade Bescheid. Unter welchen Bedingungen die Schokobohnen angebaut, geerntet, verarbeitet und verkauft werden. Und vor allem, wer daran leidet und verdient – darüber will die Ausstellung „Süß & Bitter“ informieren, die am Montag, 16. Oktober bis zum Montag, 23. Oktober im Unterschleißheimer Bürgerhaus gezeigt wird. Der Eintritt ist frei.

Die Zahlen hinter der Schokolade: Ganze fünf Weltkonzerne teilen sich den Schokoladenmarkt. Dabei setzen sie pro Jahr rund 100 Milliarden Dollar um – netto. Vom Schokoladenanbau leben weltweit zwischen 40 und 50 Millionen Menschen. Die andere Wahrheit ist: Rund 70 Prozent der globalen Kakaoproduktion findet in Westafrika statt. Für 14 Millionen Menschen sichert der Kakaoanbau den Lebensunterhalt – und zwar überwiegend von Kleinbauern. In der Ausstellung werden mit vielen Bildern die einzelnen Schritte des Kakaoanbaus und der Verarbeitung bis zur Schokoladentafel visualisiert. Die Mehrheit der rund 5,5 Millionen Kakaobauern lebt in großer Armut. Im Kakaoanbau arbeiten weltweit rund 500.000 Kinder unter unmenschlich ausbeuterischen Verhältnissen. Die Kakaobauern müssen durchschnittlich von 1,25 Dollar am Tag leben, weil nur rund sechs Prozent vom Verkaufswert einer Schokoladentafel beim Bauern ankommt. Ausstellungsexponate wie Kakaoschoten, Kakaobruch, Kakaobutter, Kakaomasse und Kakaopulver können begutachtet werden und beim Verköstigen einer Kakaobohne können die Besucher den bitteren Geschmack der Hauptzutat von süßer Schokolade erschmecken. Ein schwerer Kakaosack symbolisiert, wie hart die Arbeit auf den Kakaoplantagen ist und die Besucher sind aufgefordert, den Sack anzuheben.

 

Afia Owusu, Vertreterin einer Kakaobauernorganisation in Ghana, erklärt an einer Hörstation, was getan werden muss, um die Situation der Kakaobauern zu verbessern.Um diesem Missstand etwas entgegenzusetzen und die Schokoladenunternehmen an ihre soziale Verantwortung zu erinnern, hat INKOTA mit 16 anderen Partnerorganisationen die Kampagne „Make Chocolate Fair!“ Ins Leben gerufen. Außerdem stellt sie die europäische Kampagne „Make Chocolate Fair!“ vor und zeigt auf, wie jeder selbst aktiv werden und sich für faire Schokolade engagieren kann.

Kirchweih, Kirta, Kirwa

 

Auch örtliche Gastronomiebetriebe bieten traditionsgemäß Gerichte zum Kirchenfest an

 

Kirchweih hat in Bayern nicht nur eine sehr lange Tradition, sondern auch einige Eigenheiten, die es nur hierzulande gibt. So wurde dieses religiöse Fest bis zum Jahr 1868 individuell in jedem Dorf anders begangen. Nämlich am Jahrestag der feierlichen Weihe eines Gotteshauses oder aber am Namenstag des jeweiligen Schutzpatrons der Kirche.

 

Diese Tradition hat sich, trotz vielfacher Anstrengungen und Bemühungen der Obrigkeit, die Anzahl der Feiertage einzudämmen, aber bis zum heutigen Tag in verschiedenen Regionen Bayerns erhalten.

Plakat: Veranstalter

So in Franken und in der Oberpfalz. Ansonsten wird die Kirchweih, Kirta oder Kirwa im restlichen Freistaat aber einheitlich am dritten Sonntag im Oktober gefeiert, oft verbunden mit einem Kirchweihmarkt. Dieser allgemeine Kirchweihtag wird auch als „Allerweltskirwa“ bezeichnet, die seit 1866 in Bayern die traditionelle Dorfkirchweih abgelöst hat. Der Grund war damals übrigens ein durchaus weltlicher: Feierten doch die Menschen nicht nur am Kirchweihsonntag, sondern bis weit in die Woche hinein. Der Tradition geschuldet ist auch der Inhalt der Speisekarte am Kirchweihtag: Traditionell steht in Altbayern der Gänse- oder Entenbraten auf der Speisekarte.

 

Auch örtliche Gastronomiebetriebe servierte dem Anlass entsprechend unter anderem leckeres Geflügel, dargereicht mit Kartoffelknödeln und feinem Blaukraut. Wer sich die Ente oder Gans in einer Wirtschaft oder im Gasthaus schmecken lassen möchte, sollte dafür rechtzeitig Plätze reservieren, weil erfahrungsgemäß großer Andrang herrscht.

Eine herrlich schmeckende Tradition sind auch die Kirchweihnudeln, die „Auszognen“: Dabei handelt es sich um ein Hefegebäck, das in Butterschmalz ausgebacken und anschließend mit Puderzucker bestreut wird.

 

Der Begriff „Auszogne“ stammt daher, dass der Hefeteig so auseinandergezogen wird, dass er einen dicken, weichen Rand, aber eine dünne knusprige Mitte hat. Am besten schmeckt die „Auszogne“ übrigens warm.

Foto: Fotolia

Gut für Gesundheit und Equipment

 

Vom 27. Oktober bis 11. November bieten die Profis von „Sport in“ den beliebten Qualitäts-Ski-Service an

 Beim modernen Ski-Service werden die Kanten um ca. 0,02 mm zurückversetzt und nur noch um 0,25-0,7 Grad abgehängt. Solch exakte Schleifwinkel und Zurücksetzungen auf der Belagseite sind nur möglich, wenn die Kanten mit präzisen Stein-Polierscheiben geschliffen werden, wie bei der Montana „Diamond“. Diese setzt gerade in Bezug auf die Kantenwinkel ganz neue Maßstäbe.

Ein weiterer Quantensprung ist beim Anpressdruck passiert: Ski (Snowboards auch) haben immer schon eine Taillierung, im Zeitalter der Carving-Ski ist diese nur noch ausgeprägter geworden. Beim Steinschliff wird der Ski nun von oben auf den Stein gepresst. Skispitze und Skiende sind wesentlich breiter als die Skimitte. Wenn der Anpressdruck der Schleifmaschine beim Schleifvorgang gleich bleibt, heißt das, der Druck verteilt sich vorne und hinten auf mehr Fläche als in der Skimitte, der Flächendruck ist also ungleich! In der Skimitte wird jeder Quadratzentimeter Skiunterseite mit höherem Druck auf den Stein gepresst als vorne und hinten.

Foto: Fotolia
Für guten Ski-Service gibte es gute Gründe: Erstens läuten wir dadurch die Ski-Saison ein und zweitens entlasten wir den Haupt-Servicemonat Dezember, indem viele Kunden ihre Wintersportgeräte früher zum Service bringen. Der Erfolg gibt uns recht, so haben wir vergangenes Jahr in diesen zwei Wochen circa 400 Paar Ski durch den Service geschleust. Der Großteil unserer Stammkunden wartet schon darauf, ganz besonders all diejenigen, die wir in den letzten fünf Wintern von unserer überragenden Service-Qualität überzeugen durften. Unser Service-Partner arbeitet mit der allerneuesten vollautomatischen Service-Straße mit Steinschleifroboter.

Nicht umsonst ist unser Service-Partner auch Rennski-/Testski-Service-Center und Service-Partner für verschiedene namhafte Skihersteller wie Head, Elan, Blizzard, Nordica, Bogner und Indigo. Da laufen in einer Saison mittlerweile annähernd 20.000 Paar Ski und 1500 Snowboards durch den Service.

Ein moderner Skiservice heutzutage ist nicht mehr vergleichbar mit einem Skiservice von vor zehn Jahren. Das fängt schon bei den Kanten an. Damals wurde belagseitig per Handschliff oder per Schleifband auf weicher Rolle (beides ermöglichte keine wirklich exakten Winkel) die Kante um 1-2 Grad abgehängt und per Seitenkantenschleifband um 2-4 Grad hinterschliffen. Neuere sportmedizinische Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits mit 1 Grad hängend geschliffener Kante Skifahrer ihre Knie bereits um 4 Grad mehr bergwärts neigen müssen, was für ungeübte bis mittlere Skifahrer eine deutliche Steigerung des Verletzungsrisikos für das Knie bedeutet.

Dieses Manko führt bei herkömmlichen Schleifmaschinen dazu, dass in der Mitte des Skis automatisch mehr Material weggeschliffen wird. Bei der Montana „Diamond“ jedoch wird der Anpressdruck nach einer Standard-Taillierung zur Mitte hin gleichmäßig verringert und zum Skiende hin wieder verstärkt. Das Ergebnis ist ein wesentlich gleichmäßigerer Materialabtrag und damit eine deutlich höhere Lebenserwartung für Ihr Wintersportgerät. Der dritte, ganz entscheidende Punkt, der einen Profi-Service ausmacht, ist das Belag-Finish, also die Belag-Struktur und die Wachsmischung. Die Tatsache, dass wir in der vergangenen Winter-Saison bei mehr als 1900 Ski- und Snowboard-Services weniger als fünf Reklamationen hatten, auf der anderen Seite aber jede Menge an positiven Rückmeldungen über die Service-Qualität bekamen, spricht für sich. Robert Wackerl, Sport In, Unterschleißheim

Foto: Fotolia
Öffnungszeiten für den Kartenvorverkauf im Bürgerhaus sind: Di., Do., Fr.: 13 bis 19 Uhr;

Mi., Sa.: 10 bis 14 Uhr. Tickets auch unter 089/95081-506 oder
online unter ticket@unterfoehring.de.