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Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Insbesondere nach den Ferien sollten Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer aufmerksam unterwegs sein. Foto: Adobe Stock

Der Auftakt rückt immer näher: In Kürze haben Erstklässler hierzulande Schul-Premiere. „Mit guter Vorbereitung ermöglichen Eltern es ihren Kindern, sicher ihren Schulweg zu bestreiten“, sagt Marc-Philipp Waschke, Referent für Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband (VdTÜV). Dazu gehören die Suche nach dem sichersten Schulweg, das gemeinsame Abgehen der Strecke, das Einbeziehen von verkehrssicherem Verhalten in den Alltag. „Gerade in der Nähe von Schulen sollten auch alle anderen Verkehrsteilnehmer besonders auf die Verkehrsneulinge Acht geben“, rät Waschke. Orientierung bei der Suche nach dem sichersten Schulweg bieten sogenannte Schulwegpläne. Diese geben Streckenempfehlungen und informieren über mögliche Gefahrenpunkte auf dem Weg. Lehrkräfte, Eltern und Behörden erstellen sie gemeinsam auf Basis ihrer Erfahrungen. „Der kürzeste Schulweg ist nicht zwangsläufig der sicherste“, sagt Waschke. Gefährliche Punkte wie Baustellen oder stark befahrene Straßen sollten auf der Strecke möglichst vermieden werden. Ampeln, Zebrastreifen und Mittelinseln hingegen eignen sich gut zum Überqueren von Straßen. „Wenn die sicherste Route zur Schule einmal gefunden ist, sollten Eltern sie gemeinsam mit ihrem Kind einstudieren – am besten zu der Uhrzeit, zu der es den Weg während des Schuljahres auch nutzen wird“, rät Waschke. Die Abc-Schützen sollten wissen, wo Gefahrenpunkte lauern und wie sie mit ihnen umgehen sollten. Kritische Punkte können auch aus verschiedenen Perspektiven durchgespielt werden. Auf diese Weise übernehmen Kinder den Blickwinkel anderer Verkehrsteilnehmer und lernen beispielsweise zu beurteilen, wo sie übersehen werden können. Schließlich können Kinder erst ab einem Alter von ungefähr acht Jahren vorausschauend Gefahren einschätzen. Vorher erkennen sie diese erst, wenn sie bereits eingetreten sind. Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt gibt es nicht, da die Kinder unterschiedlich weit in ihrer Entwicklung sind.

Sichtbar und sicher
auf neuen Wegen

 

Mit Übung und gegenseitiger Rücksichtnahme kommen Kinder stressfrei in die Schule

Eine sinnvolle Sache sind Schulweggemeinschaften: Kinder aus der Nachbarschaft gehen anfangs noch begleitet von einem Erwachsenen in der Gruppe zur Schule, später dann alleine. Wichtig ist hierbei, den Kindern auch das richtige Verhalten in der Gruppe beizubringen. Sie sollten sich nicht ablenken oder dazu verleiten lassen, auf dem Weg Ball zu spielen und plötzlich über die Straße zu rennen. Besonders wichtig ist es, dass Eltern sich selbst und ihren Kindern morgens genügend Zeit geben. Zeitstress kann dazu führen, dass sie unsichere Abkürzungen wählen, rennen oder anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber unaufmerksam sind.

Erstklässler sollten den Schulweg wenn möglich zu Fuß bestreiten. Auf diese Weise bauen sie wichtige Fähigkeiten wie das Einschätzen von Entfernungen oder Richtungshören aus und lernen, Gefahren im Straßenverkehr selbst zu erkennen. Auch an helle Kleidung und Reflektoren denken! Bei zu langen Schulwegen empfiehlt sich die Fahrt mit dem Bus. Auch hier sollte man das Schulkind nicht von Beginn an alleine auf den Weg zu schicken. Elterntaxi? Nur in Ausnahmefällen ...